DGT Jahrestagungen (Archiv)

Ergebnisse und Fotos vergangener DGT Jahrestagungen

Jahrestagung 2013

Die 17. DGT Jahrestagung fand in Kooperation mit der Hochschule Bremen vom 28. bis 30. November 2013 in der Hansestadt Bremen statt. Sie widmete sich der Bedeutung, den Positionen und Potentialen des „Interkulturellen Management in Freizeit und Tourismus“. Neue Destinationen, neue Quellmärkte und die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit führen zu neuen interkulturellen Herausforderungen in Freizeit und Tourismus.

Die Tagung und das im Vorfeld durchgeführte Doktorandenkolloquium wurden von der DGT sowie der Hochschule Bremen in Kooperation mit der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) und dem Zentrum für Interkulturelles Management & Diversity (ZIM) veranstaltet.

Während der Tagung konnten die Teilnehmer die Hansestadt Bremen aus unterschiedlichen Perspektiven erleben: von dem Standort der Hochschule Bremen in der Bremer Neustadt aus ging es über das historische Zentrum in die Überseestadt mit ihren umgestalteten alten Hafenspeichern.

In Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops wurden folgende Themen erörtert: Interkulturelle Kompetenz im Tourismus, Interkulturelles Marketing, Verhandlungsstrategien im internationalen Umfeld, Kulturelle Vielfalt in Tourismusorganisationen, Interkulturelle Tourismusangebote, Kulturvermittlung durch Reisen, Ländervergleichende Studien, Good Practice, Critical Incidents, Interkulturalität auf dem Campus, Bedeutung von Interkulturalität für Nachhaltigkeit im Tourismus.


Jahrestagung 2012

Das 16. Kolloquium der DGT wurde in Kooperation mit der ITB Berlin und der Hochschule Worms in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet. Dem Hauptstadtstandort entsprechend war das Generalthema des 16. Kolloquiums "Tourismus und Politik". Ausgerichtet wurde die Tagung von der Fachhochschule Worms mit großzügiger Unterstützung der Messe Berlin.

Die Reise- und Tourismusbranche ist in hohem Maße von politischen Entscheidungen abhängig. Politische Rahmenbedingungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene beeinflussen das Marktgeschehen in allen Segmenten der Branche. Das 16. DGT Kolloquium verfolgte zwei Ziele: Zum einen sollen die Schnittstellen von Tourismus und Politik analysiert werden. Zum anderen wurden Empfehlungen für eine konstruktive Zusammenarbeit von Tourismuswirtschaft und Politik gegeben.


Jahrestagung 2011

Tourismus 2020+ interdisziplinär - so das Thema der DGT-Jahrestagung 2011. Die DGT wollte mit dieser Tagung der Multi- und Interdisziplinarität des Tourismus Rechnung tragen. Als Ausrichter fungierte nach der letztjährigen Tagung in der Schweiz diesmal eine österreichische Hochschule und zwar das MCI – Management Center Innsbruck.


Jahrestagung 2010

Im Jahr 2010 wurde die 14. Jahrestagung vom 25.-27. November in der Schweiz zum Thema "Hype, Trend oder Entwicklung in Tourismus und Freizeit - Eine Frage der Perspektive" von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur veranstaltet. Die Alpenstadt Chur ist die Hauptstadt Graubündens, der selbst ernannten „Ferienecke der Schweiz“. Innovativer Höhepunkt der Veranstaltungsorganisation waren die „rollenden“ Workshops, die in den eigens dafür bereitgestellten Zügen der Räthischen Bahn abgehalten wurden. An verschiedenen Stationen auf der Strecke wurden die TeilnehmerInnen mit Impulsreferaten aus der Praxis versorgt, u. a. von den Tourismusmanagern in St. Moritz und Davos.


Jahrestagung 2009

Reisen mit geistlichen, religiösen und/oder kirchlichen Inhalten gehören zu den Klassikern des Tourismus. Dennoch war das Forschungsfeld Spiritueller Tourismus zu diesem Zeitpunkt weitgehend unbesetzt. Grund genug, das Thema "Spiritualität und Tourismus" in den Mittelpunkt der 13. Jahrestagung 2009 vom 26.-28. November an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt am Standort Eichstätt zu stellen.


Jahrestagung 2008

Die 12. Jahrestagung der DGT fand am 5./6. Dezember in Trier zum Thema „Kultur als touristische Ressource“ statt.


Frühere Jahrestagungen

Kurz nach der Gründung begann die DGT mit der Durchführung wissenschaftlicher Tagungen. Die ersten Jahrestagungen fanden in kleinerem Rahmen statt und hatten den Charakter eines Arbeitskreises. Mit der 5. Jahrestagung an der Hochschule Harz (Wernigerode) im Dezember 2001 bekamen die Veranstaltungen eine größere Dimension. An der Hochschule Harz versammelten sich unter Leitung von Prof. Dr. Axel Dreyer über 110 Teilnehmer aus sechs Nationen zum Thema „Tourismus und Sport“. Zur Dokumentation wurde erstmalig ein Buchband, damals noch im DUV-Verlag (Gabler Edition), herausgegeben.

Im Folgejahr wurde die Buchreihe im ESV-Verlag begründet (Bd. 1 Kundenmanagement als Erfolgsfaktor). Als zweiter Band erschien die Dokumentation der 6. Herbsttagung der DGT, die zum Thema „Industriekultur und Technik im Tourismus“, die 2002 in der Zeche Zollverein unter Leitung von Professor Dr. Jürgen Schwark (FH Gelsenkirchen) stattfand.

Das 7. Kolloquium der DGT wurde vom 27. – 29. November 2003 in Innsbruck/Tirol vom Institut für Unternehmensführung, Tourismus und Dienstleistungswirtschaft der Universität Innsbruck gemeinsam mit dem FH-Studiengang „Tourismus- & Freizeitwirtschaft“ am Management Center Innsbruck (MCI) unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Pechlaner und Prof. Hubert Siller ausgerichtet. Thema war „Krise oder Strukturbruch? Auf dem Weg zu einem strategischen Management von Risiken und Gefahren“. Dokumentiert wurde die Tagung im Band 4 der ESV-Schriftenreihe unter dem Titel „Risiko und Gefahr im Tourismus“.

Ihr 8. Kolloquium hat die DGT am 26./27. November 2004 in Münster dem Thema "Postmoderne Freizeitstile und Freizeiträume" gewidmet. In verschiedenen Workshops ging es unter anderem um Inszenierungen und künstliche Erlebniswelten, um Wellness- und Gesundheitstoursimus, aber auch um Extremsportarten. Die Hauptvorträge behandelten u.a. die Chancen und Hemmnisse des barrierefreien Tourismus in der Europäischen Union. Geleitet wurde die Tagung von Prof. Dr. Paul Reuber und Dr. Peter Schnell vom Institut für Geographie der Universität Münster.

Im November 2005 war die FU Berlin mit der Organisationen der 9. Tagung am Willy Scharnow-Institut für Tourismus unter dem Titel „Soziodemographischer Wandel und Tourismus - Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ an der Reihe.

Mit der 6. Jahrestagung im November 2006 kehrte die DGT zum 10. Jahrestag an den Ort zurück, an dem die offizielle Gründung stattgefunden hatte: Dresden. Unter der Leitung von Professor Dr. Walter Freyer (Lehrstuhl für Tourismuswirtschaft an der Technischen Universität Dresden) wurde diskutiert über "Tourismus und Wissenschaft - Chancen für den Standort Deutschland".

Das 11. DGT Kolloquium 2007 wurde im Dezember von Prof. Dr. Edgar Kreilkamp an der Universität Lüneburg zum Thema "Profilbildung und Branding" ausgerichtet.


DGT Komissionen

Im Jahr 2009 unternahm die DGT erste Versuche, spezialisierte Arbeitsgruppen zu gründen. Es fand sich ein Kreis interessierter Wissenschaftler, um an dem Thema Weintourismus, das seitens des Deutschen Weininstituts forciert wird, zu arbeiten. In Zukunft sollen weitere Arbeitskreise als so genannte Kommissionen gebildet werden.

Der Arbeitskreis Weintourismus richtete bereits im Jahr nach seiner Konstitution das 1. Symposium in Freyburg (Weinregion Saale-Unstrut) aus. Unter der Leitung von Prof. Dr. Axel Dreyer von der Hochschule Harz wurde im April 2010 über das Thema „Wein und Tourismus - Erfolg durch Synergien und Kooperationen“ diskutiert. Die Ergebnisse sind im 11. Band der DGT-Schriftenreihe ESV-Verlag nachzulesen.

Im Jahr 2012 tagte der Arbeitskreis im rheinhessischen Oppenheim unter der Federführung von Prof. Dr. Knut Scherhag (FH Worms) erneut, diesmal zum Thema „Weintourismus und Marketing“. Auch hier entstand eine Publikation mit dem gleich lautenden Titel.

Das 3. Symposium „Wein und Tourismus - eine Wertschöpfungspartnerschaft zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe“ fand an der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen statt. Die wissenschaftliche Leitung hatten Prof. Dr. Harald Pechlaner und Prof. Dr. Günter Schamel übernommen. Die Ergebnisse sind ebenfalls in einem Tagungsband dokumentiert.